Grundschule an der Gustl-Bayrhammer-Straße vorgestellt

Presserundgang zur neuen Grundschule in Freiham, Foto: Referat für Bildung und Sport München

Drei weitere Schulen mit ähnlicher Bauart

(8.8.2017) Die Grundschule an der Gustl-Bayrhammer-Straße geht zum neuen Schuljahr in Betrieb, am Montag gab es bei einem Rundgang erste Einblicke. Das Besondere: Das Gebäude gibt es in dieser Bauart noch dreimal auf dem Münchner Stadtgebiet.

Die vier Grundschulen gehen im September in Betrieb

Presserundgang zur neuen Grundschule in Freiham, Foto: Referat für Bildung und Sport München

Bürgermeisterin Christine Strobl, Stadtschulrätin Beatrix Zurek und Detlev Langer, Hauptabteilungsleiter Hochbau im Baureferat, machten einen zufriedenen Eindruck, als sie am Montag den Neubau der Grundschule an der Gustl-Bayrhammer-Straße in Freiham vorstellten.

Das Gebäude hat noch drei größtenteils baugleiche „Geschwister“, die in der Aubinger Allee, am Schwabinger Bauhausplatz und in der Ruth-Drexl-Straße in Bogenhausen entstehen. Das bedeutet allerdings nicht, dass die vier Grundschulen identisch sind, sie wurden natürlich an die jeweiligen Grundstücke angepasst.

„Wir können die wachsende Bevölkerung unserer Stadt nur dann bedarfsgerecht mit Schulen versorgen, wenn wir mehrere Projekte gleichzeitig auf den Weg bringen und die Planungs- und Bauprozesse zeitlich ineinander verzahnen“, erklärt Bürgermeisterin Strobl. „Die vier Grundschulen, die nun zeitgleich im September in Betrieb gehen, sind das beste Beispiel für die Effizienz dieser Strategie.“

Konzept verringert Aufwand bei der Realisierung

Presserundgang zur neuen Grundschule in Freiham, Foto: Referat für Bildung und Sport München

Stadtschulrätin Beatrix Zurek ergänzt: „Alle neu gebauten Schulen sind mit Räumen für die ganztägige Betreuung der Kinder ausgestattet. Die Räumlichkeiten sind so flexibel, dass sie für alle Betreuungsformen genutzt werden können.“

Der Stadtrat beschloss im Jahr 2012, die vier Schulen gleichzeitig planen und bauen zu lassen, basierend auf dem sogenannten modularen Lernhauskonzept. „Durch die zeitgleiche Planung, Ausschreibung und Realisierung konnte der Aufwand insgesamt deutlich verringert werden“, so Langer zu den Vorteilen. Die in diesem Zusammenhang gewonnenen Daten und Erkenntnisse können auch später für das Aktionsprogramm Schul- und Kitabau 2020 und die nachfolgenden Schulbauprogramme genutzt werden.

Auf dem Bild oben: Stadtschulrätin Beatrix Zurek, Schulleiterin Getrud Füchsle, Bürgermeisterin Christine Strobl und Detlev Langer, Hauptabteilungsleiter Hochbau im Baureferat (von links)

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