Grundsteinlegung für neuen TU-Campus im Olympiapark

Simulation TU-Campus Olympiapark, Foto: Architekturbüro Untertrifaller
Foto: Architekturbüro Untertrifaller

(16.5.2018) Der Olympiapark wird noch sportlicher: Heute wurde der Grundstein für den neuen Sport-Campus der TU München gelegt. Der beeindruckende Neubau im nördlichen Parkbereich soll nach seiner Fertigstellung nicht nur eine sportliche Funktion erfüllen.

Bis 2022 entsteht ein Komplex aus Glas und Holz

Grundsteinlegung TU-Campus Olympiapark, Foto: TUM/ A. Eckert
Foto: TUM/ A. Eckert

Kaum ein Ort in München steht so symbolisch für den Sport wie der Olympiapark. Und so ist es nur folgerichtig, wenn die Fakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaften sowie der Zentrale Hochschulsport (ZHS) an diesem Standort einen beeindruckenden Neubau bekommen (Visualisierung oben).

Auf einer stattlichen Fläche von 34 Hektar entsteht im nördlichen Olympiapark bis 2022 nach eigenen Angaben Europas modernster und größter Sportcampus. Nach der Fertigstellung werden 2.400 TUM- und LMU-Studierende sowie etwa 17.000 Sportaktive pro Semester aller Münchner Universitäten und Hochschulen die neuen Anlagen nutzen. Zudem haben 125.000 Studierende und 30.000 Angestellte Zugang zum ZHS. Neben Institutsgebäuden und Sportstätten entstehen Labore, eine Bibliothek und eine neue Mensa. Der Gebäudekomplex mit seinen sechs Innenhöfen wird vornehmlich aus Glas und Holz bestehen.

Doch es wird hier künftig nicht nur gesportelt, sondern auch geforscht. „Ich freue mich außerordentlich, dass mit der heutigen Grundsteinlegung die optimalen Rahmenbedingungen für zukunftsweisende Forschung im Bereich der Sport- und Gesundheitswissenschaften geschaffen werden“, so die bayerische Wissenschaftsministerin Prof. Marion Kiechle, die neben TU-Präsident Prof. Wolfgang A. Herrmann bei der heutigen Grundsteinlegung anwesend war.

Für die Gestaltung zeichnet das Architekturbüro Dietrich Untertrifaller mit Balliana Schubert Landschaftsarchitekten verantwortlich, die Kosten sind mit rund 150 Millionen Euro veranschlagt.

Foto von der Grundsteinlegung: TUM-Präsident Prof. Wolfgang A. Herrmann, Prof. Marion Kiechle, Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Prof. Ansgar Schwirtz, Dekan der Sport- und Gesundheitswissenschaften und Michael Hahn, Leiter der ZHS München (v.l.)

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