DFB-Pokal: Löwen unterliegen im Oberbayern-Derby

Marvin Matip grätscht gegen Nico Karger., Foto: dpa
Marvin Matip grätscht gegen Nico Karger (r).

Knappe 1:2-Niederlage gegen den FC Ingolstadt

(13.8.2017) Es war ein DFB-Pokal-Kracher auf Augenhöhe - trotzdem gehen die Löwen leer aus: Im Oberbayern-Derby unterliegt der TSV 1860 München im Grünwalder Stadion dem FC Ingolstadt knapp mit 1:2. Der zwischenzeitliche Ausgleichtstreffer von Felix Weber war am Ende zu wenig.

Der FC Ingolstadt hat die Rückkehr des TSV 1860 München auf die große Fußball-Bühne rasch beendet. Die Löwen unterlagen am Sonntag erst nach einem großen Fight in der ersten Runde des DFB-Pokals unglücklich gegen den Bundesliga-Absteiger mit 1:2 (0:1).

Vor 12.500 Zuschauern im ausverkauften Grünwalder Stadion erzielte FCI-Angreifer Dario Lezcano nach einem schweren Torwartfehler von Unglücksrabe Alexander Strobl in der 20. Minute die Führung. Nach einem Freistoß von Nicolas Andermatt glich Felix Weber (66.) für die Münchner aus. Joker Stefan Kutschke verwandelte sechs Minuten vor dem Ende einen von Strobl verursachten Foulelfmeter. In der Nachspielzeit musste 1860-Verteidiger Jan Mauersberger nach Gelb-Rot vom Platz. Für die Ingolstädter war der Erfolg nach dem Zweitliga-Fehlstart mit zwei Niederlagen sehr wichtig.

Elfmeter bringt die Entscheidung

FCI-Trainer Maik Walpurgis hatte seine Mannschaft auf fünf Positionen verändert. Die größere Qualität des Zweitligisten blitzte immer wieder auf. Lezcano traf nach einem Zuspiel von Tobias Schröck, als 1860-Keeper Strobl weit aus seinem Tor herauslief und überlupft werden konnte. Eine Minute später vergab Stefan Lex die Chance zum Doppelschlag.

Die Löwen kamen schwer ins Spiel, hatten aber durch Kilian Jakob eine gute Chance, als diesmal Ingolstadts Torwart Örjan Nyland aus seinem Tor stürmte. Den Heber konnte Hauke Wahl (36.) klären. Der von den 1860-Fans heftig bejubelte Ausgleich ließ die Hausherren auf die dicke Überraschung hoffen. Eine Minute nach seiner Einwechslung vergab Kutschke (75.) noch frei vor Strobl, ehe er den Strafstoß verwandelte.

muenchen.de/dpa

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