Bilanz zum Blitzmarathon 2018

Blitzmarathon in München , Foto: muenchen.de / Dan Vauelle
Foto: muenchen.de / Dan Vauelle

So viele Fahrer blitzte die Polizei

(19.4.2018) Beim Bayerischen Blitzmarathon hatte die Münchner Polizei ordentlich zu tun. 24 Stunden lang wurde an 130 Stellen in München das Tempo gemessen - dabei fuhren 794 Autos zu schnell. Die "Spitzenreiterin" überschritt das Tempolimit um das Doppelte.

Schnellstes Auto war mit 101 km/h unterwegs

Blitzmarathon in München, Foto: muenchen.de / Dan Vauelle
Foto: muenchen.de / Dan Vauelle

Nach Angaben der Polizei wurden in den 24 Stunden des Bayerischen Blitzmarathons insgesamt 14.952 Fahrzeuge gemessen. Davon waren 794 mit zu hoher Geschwindigkeit unterwegs und mussten beanstandet werden. Hinzu kamen 88 Fahrzeugführer, die wegen anderer Verkehrsverstöße angehalten wurden.

Wie in jedem Jahr gab es auch heuer wieder eine unrühmliche "Spitzenreiterin": Eine 38-jährige Porsche-Fahrerin wurde in der Josef-Felder-Straße mit 101 Stundenkilometern anstatt der zulässigen 50 geblitzt. Sie muss nun mit einer Geldbuße in Höhe von 200 Euro rechnen sowie zwei Punkten in Flensburg und einem einmonatigen Fahrverbot.

Um 6 Uhr waren die Geschwindigkeitskontrollen an rund 2.000 Stellen im Freistaat zu Ende gegangen. Rund 1.900 Polizisten waren nach Angaben des Innenministeriums seit Mittwoch im Einsatz, um Fahrgeschwindigkeiten zu messen und Raser aus dem Verkehr zu ziehen.

Auch in München wurden in diesem Zeitraum wieder zahlreiche zusätzliche Blitzer aufgestellt, etwa in der Leopold- und Rosenheimer Straße, am Isarring oder auf der B11.
Eine Übersicht, wo in Münchner überall geblitzt wurde, findet Ihr hier

Der Blitzmarathon hat einen wichtigen Grund: Er soll auf die Gefahren von zu schnellem Fahren hinweisen, denn noch immer sind die meisten Verkehrstoten wegen überhöhter Geschwindigkeit zu beklagen. „Mit unserem Bayerischen Blitzmarathon wollen wir das Problembewusstsein für zu hohe Geschwindigkeit schärfen", erklärt Bayerns Innenminister Joachim Herrmann im Vorfeld. „Unsere Verkehrsteilnehmer sollen sich dauerhaft an die Geschwindigkeitslimits halten und im Zweifel besser den Fuß vom Gas nehmen.“

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