Machbarkeitsstudie geplant: Eine urbane Seilbahn für München

Neue Idee vorgestellt: Eine Urbane Seilbahn für München:, Foto: bauchplan ).(
Foto: bauchplan ).( Visualisierung

Seilbahn soll den Nahverkehr ergänzen

(5.11.2018) Wie sinnvoll ist eine Seilbahn am Frankfurter Ring? Das soll im Rahmen einer Machbarkeitsstudie geprüft werden. Das Referat für Stadtplanung und Bauordnung bereitet derzeit eine entsprechende Beschlussvorlage für den Münchner Stadtrat vor. Die Seilbahn könnte den Nahverkehr im Norden Münchens ergänzen, denn die Fortbewegung in der Luft bietet zahlreiche Vorteile.

Stadtrat muss Beauftragung der Studie zustimmen

Neue Idee vorgestellt: Eine Urbane Seilbahn für München - v.l.n.r.: Dr. Jürgen Büllesbach, Vorstandsmitglied der Schörghuber Unternehmensgruppe, Staatsministerin Ilse Aigner, Oberbürgermeister Dieter Reiter, Foto: Michael Nagy/Presseamt München
Foto: Michael Nagy/Presseamt München

Im Norden Münchens könnte in den kommenden Jahren eine urbane Seilbahn einen wichtigen Lückenschluss im öffentlichen Nahverkehrssystem bilden. Hierfür ist aber zunächst eine Machbarkeitsstudie notwendig, die von Experten im Auftrag der Stadt erstellt wird. Die Beschlussvorlage zur Beauftragung einer Machbarkeitsstudie für eine Seilbahn im Münchner Norden wird derzeit vom Referat für Stadtplanung und Bauordnung erarbeitet. Diese soll dem Stadtrat baldmöglichst zur Beschlussfassung vorgelegt werden, ein Termin für die Behandlung im Stadtrat steht derzeit jedoch noch nicht fest, wie das Baureferat mitteilte.

Das Konzept sieht vor, auf etwa 4,5 Kilometern Länge über dem Frankfurter Ring – einer der verkehrsreichsten Straßen Münchens – eine schnelle und umsteigefreie Direktverbindung zwischen dem Osten und dem Westen der Landeshauptstadt zu errichten. Diese Seilbahn wäre europaweit die erste, die nicht touristischen Zwecken dienen würde, sondern in das öffentliche Nahverkehrssystem integriert werden könnte.

Oberbürgermeister Dieter Reiter bei der Vorstellung der Idee im Juli: „Eine Seilbahn könnte überraschend viele Passagiere in kurzer Zeit transportieren und wäre gleichzeitig schnell und verhältnismäßig kostengünstig zu realisieren.“

Foto: (vl.n.r.) Dr. Jürgen Büllesbach, Vorstandsmitglied der Schörghuber Unternehmensgruppe, llse Aigner, Oberbürgermeister Dieter Reiter bei der Vorstellung im Juli

Teststrecke soll Umsetzbarkeit zeigen

Bei dem Projekt handelt es sich zunächst um eine Teststrecke, die die Umsetzbarkeit einer Seilbahn im urbanen Raum nachweisen und zeigen soll, wie städtebauliche und projektspezifische Herausforderungen gemeistert werden könnten. Landeshauptstadt und Freistaat könnten, sofern das Projekt im Stadtrat Zustimmung findet, bei Planung, Genehmigung, Realisierung und Finanzierung der Strecke eng zusammenarbeiten.

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