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Bei Infektions-Anstieg: So geht es mit Schulen und Kitas weiter

Schüler im Klassenzimmer mit Corona-Masken, Foto: Peter Kneffel / dpa
Foto: Peter Kneffel / dpa

Corona in München: Einrichtungen für Kinder bleiben vorerst offen

(14.9.2020) Die Zahl der COVID-19 Fälle in München bleibt hoch. Doch selbst wenn die 7-Tage-Inzidenz in den nächsten Tagen den Schwellenwert 50 überschreiten sollte, werden Schulen und Kitas nicht automatisch geschlossen. Oberbürgermeister Dieter Reiter erklärt das weitere Vorgehen in der Corona-Krise.

OB Reiter: Kein Automatismus für Maßnahmen bei Inzidenz über 50

Am Wochenende ist der Wert der 7-Tagesinzidenz für München leicht gesunken. Dennoch ist nicht auszuschließen, dass der kritische Schwellenwert 50 in den nächsten Tagen überschritten wird.

Unabhängig davon stellt Oberbürgermeister Dieter Reiter nun klar: Schulen und Kindertageseinrichtungen werden in München in diesem Fall nicht automatisch geschlossen. "Vielmehr versuchen wir, natürlich immer im Hinblick auf die vom Freistaat vorgegebenen Regeln, den Schul- und Kitabetrieb so weit wie möglich aufrecht zu erhalten. Mir ist bewusst, wie sehr gerade Familien unter der Situation leiden. Deshalb werden wir hier sehr besonnen vorgehen."

Man werde genau hinsehen, wo sich Menschen anstecken und welche Rolle Reise-Rückkehrer spielen.

Hier findet Ihr die Kitagruppen, die derzeit geschlossen sind
Hier sind die Schulklassen aufgelistet, die derzeit keinen Präsenzunterricht haben

Der Drei-Stufen-Plan im Überblick

Der Betrieb an Schulen und Kitas erfolgt nach einem Stufenplan mit drei Phasen. Welche Stufe aktuell gilt, entscheidet je nach Infektionsgeschehen das Referat für Gesundheit und Umwelt.

Dabei gibt es keinen Automatismus, wonach mit dem Erreichen eines bestimmten Inzidenzwerts sofort die nächste Stufe eingeleitet wird. Aktuell gilt Stufe 2.

Der Drei-Stufen-Plan im Überblick:

  • Stufe 1: Sieben-Tage-Inzidenz unter 35 pro 100.000 Einwohner: Regelbetrieb unter Hygieneauflagen
  • Stufe 2: Sieben-Tage-Inzidenz 35 bis unter 50 pro 100.000 Einwohner: Wenn im Klassenzimmer der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, gilt die Maskenpflicht an weiterführenden Schulen ab Jahrgangsstufe 5 auch am Sitzplatz im Klassenzimmer während des Unterrichts.
  • Stufe 3: Sieben-Tage-Inzidenz ab 50 pro 100.000 Einwohner: Wiedereinführung des Mindestabstands von 1,5 Metern. Dies bedeutet, dass die Klassen in aller Regel geteilt und die beiden Gruppen zeitlich befristet im wöchentlichen oder täglichen Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht unterrichtet werden – es sei denn, die baulichen Gegebenheiten vor Ort lassen die Einhaltung des Mindestabstands auch bei voller Klassenstärke zu. Alle Schüler*innen (einschließlich Grundschulkinder) sind in dieser Stufe verpflichtet, ständig einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Hier findet Ihr die Corona-Regeln zum Schuljahr 2020/21

Coronavirus: Informationen der Stadt München
Das Referat für Gesundheit und Umwelt zum neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2)
Die Übersicht

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