Alkoholverbot in München: Seit 16.4. auch am Gärtnerplatz und Wedekindplatz

Alkoholverbot in München an der Reichenbachbrücke, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher

Alkoholkonsumverbot in der Innenstadt wird zeitlich angepasst

Zu den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zählt auch ein Alkoholverbot. Seit 16.4. gilt ein nächtliches Konsumverbot für Alkohol auch am Gärtnerplatz und Wedekindplatz. Das Verbot in der Innenstadt wird zeitlich angepasst.

Alkoholkonsumverbot seit 16.4. am Gärtnerplatz und Wedekindplatz

Seit Freitag, 16. April, ist in München das Konsumieren von Alkohol am Gärtnerplatz und am Wedekindplatz täglich von 18 bis 6 Uhr verboten.

Das hat der Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) unter Leitung von Oberbürgermeister Dieter Reiter mit dem Ziel beschlossen, dort Menschenansammlungen zu unterbinden, um die Infektionsrate zu senken.

Außerdem wird das Alkoholkonsumverbot in der Fußgängerzone zeitlich angepasst und gilt seit Freitag, 16. April, ebenfalls täglich von 18 bis 6 Uhr.

Auf dem Viktualienmarkt darf auch weiterhin rund um die Uhr kein Alkohol im öffentlichen Raum konsumiert werden.

Wo derzeit Alkoholverbot in München gilt

  • in der Altstadt-Fußgängerzone einschließlich Sendlinger-Tor-Platz
  • im Rosental zwischen Sendlinger Straße und Rindermarkt
  • auf dem Rindermarkt und dem Viktualienmarkt
  • in der Dienerstraße, Schrammerstraße und Landschaftstraße
  • im Tal sowie in der Schützenstraße
  • am Stachus (Karlsplatz)
  • am Gärtnerplatz
  • am Wedekindplatz

Nächtliche Ausgangssperre bei Inzidenz-Einstufung über 100

DERZEIT IN MÜNCHEN GÜLTIG:

Bei einer Inzidenzeinstufung von über 100 gilt eine Ausgangssperre zwischen 22 und 5 Uhr, während der die Wohnung nur verlassen werden darf z.B. aufgrund:

  • der Abwendung einer Gefahr für Leib, Leben oder Eigentum, insbesondere eines medizinischen oder veterinärmedizinischen Notfalls oder anderer medizinisch unaufschiebbarer Behandlungen
  • der Berufsausübung im Sinne des Art. 12 Abs. 1 des Grundgesetzes, soweit diese nicht gesondert eingeschränkt ist, der Ausübung des Dienstes oder des Mandats, der Berichterstattung durch Vertreterinnen und Vertreter von Presse, Rundfunk, Film und anderer Medien
  • der Wahrnehmung des Sorge- oder Umgangsrechts
  • der unaufschiebbaren Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen oder Minderjähriger
  • der Begleitung Sterbender
  • der Versorgung von Tieren oder
  • von ähnlich gewichtigen und unabweisbaren Gründen

Erst wenn die 7-Tage-Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Tagen wieder unter 100 liegt, tritt ab dem zweiten auf die letzte Unterschreitung folgenden Tag die Ausgangssperre wieder außer Kraft.

 

Corona: Neue Regeln in München

Die Corona-Maßnahmen in Bayern wurden bis mindestens 2. Juni verlängert. Da in München aktuell die 7-Tage-Inzidenzeinstufung "50 bis 100" gilt, greift aktuell eine Notbremse mit verschärften Regeln.

Vor dem Hintergrund der neuen bundesweiten Notbremseregelung hat die bayerische Staatsregierung noch einmal einige Änderungen beschlossen, die ab dem 6. Mai schrittweise in Kraft treten. Dies betrifft u.a. die Regeln für Schulen, Erleichterungen für vollständig Geimpfte sowie inzidenzabhängig mögliche Öffnungen für Außengastronomie und Kultureinrichtungen.

  • Anpassung der Corona-Maßnahmen: Welche neuen Regeln in Bayern ab wann gelten
  • Welche Corona-Maßnahmen in München derzeit gelten
  • Aktuelle Infos und Regelungen für München auf muenchen.de/corona
  • Mehr Aktuelles aus München

    X

    CORONAVIRUS: DIE AUSWIRKUNGEN AUF MÜNCHEN

    Alle Infos
    Top