Corona-Impfung in München: Anmeldung und Infos zum Impfzentrum

Impfung, Foto: www.BillionPhotos.com
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Infos zu den Corona-Impfungen: Termine, Impfstand, Ablauf

Die Impfung gegen das Coronavirus läuft in München. Hier gibt es alle Infos über die Anmeldung zum Impftermin, den Ablauf der Corona-Impfung und zum Münchner Impfzentrum in der Messe.

Wie viele Münchner wurden bereits gegen Corona geimpft?

(Update vom 7.5.2021) Bislang wurden in München insgesamt 586.759 Impfungen durchgeführt (454.973 Erst- und 131.786 Zweitimpfungen). Die Münchner Impfquote liegt damit, bezogen auf die impffähige Bevölkerung ab 16 Jahren, bei den Erstimpfungen bei 35,8 % und bei den Zweitimpfungen bei 10,4 % (Münchner Gesamtbevölkerung 30,7 % / 8,9 %).

Im städtischen Impfzentrum (inkl. mobile Teams und Außenstelle ISAR Klinikum) wurden insgesamt 296.192 Erst- und 102.032 Zweitimpfungen durchgeführt, in Arztpraxen wurden bisher 129.025 Erst- und 4.141 Zweitimpfungen verabreicht und auf das Personal der Münchner Kliniken entfallen 29.756 Erst- und 25.613 Zweitimpfungen.

Am Wochenende erfolgt keine Aktualisierung der Impfquote, da zwar selbstverständlich in München auch am Wochenende weitergeimpft wird, die komplett aktualisierte Impfstatistik aber erst am Montag vorliegt.

Eine Übersicht über den aktuellen Stand der Corona-Schutzimpfungen in Deutschland und den einzelnen Bundesländern bietet das Impfquoten-Monitoring des RKI sowie das Impf-Dashboard des Bundesgesundheitsministeriums.

Verschiebung von Zweitimpfungen mit AstraZeneca nur in Ausnahmefällen

Derzeit kommt es im Münchner Impfzentrum in Riem und auch bei den Hausärzten vermehrt zu Anfragen von Patient*innen, die ihren Zweitimpftermin mit AstraZeneca verschieben wollen. Das Gesundheitsreferat stellte deshalb am 7. Mai klar, dass vereinbarte Termine für AstraZeneca-Zweitimpfungen im Impfzentrum Riem nur in absoluten Ausnahmefällen verschoben werden.

Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek: „Wir halten es aufgrund der Informationen vom Robert Koch-Institut und der aktuellen Studienlage für geboten, den Abstand von 9 Wochen zwischen der ersten und der zweiten Impfstoffdosis nicht zu unterschreiten, um die Effektivität der Impfung nicht zu beeinträchtigen. Im Impfzentrum Riem bleiben deshalb die vorgesehenen Termine mit AstraZeneca nach 9 bzw. 12 Wochen für die Durchführung der Zweitimpfung bestehen. Es ist zudem angesichts von bis zu 7.000 Impfungen täglich allein im Impfzentrum München eine logistische Herausforderung, händisch Terminverschiebungen vorzunehmen.“

Die Zweitimpftermine werden vom System BayIMCO im vorgegebenen, optimalen Abstand fest terminiert. Das System vergibt die Termine automatisch und dementsprechend werden die Impfstoffe für die Zweitimpfung im Impfzentrum geplant und vorgehalten. Eine Verschiebung durch den zu Impfenden selbst ist im System nicht möglich. Diese können nur durch das Call-Center vorgenommen werden. Für medizinische Gründe sind entsprechende Nachweise zu erbringen.

Dr. Markus Frühwein, einer der drei ärztlichen Koordinatoren der Stadt München: „Patient*innen tragen bei niedergelassenen Ärzt*innen oft vehement den Wunsch nach einer Verschiebung des Zweitimpftermins vor. Medizinisch ist eine Verkürzung des Impfabstandes jedoch nicht zu empfehlen, da die Wirksamkeit der Impfung nach wissenschaftlichen Erkenntnissen dann deutlich schlechter ist. Wenn der Impfabstand unter 6 Wochen liegt, beträgt die Wirkung in etwa 55 Prozent. Sind es mindestens 12 Wochen, liegt die Wirkung bei über 80 Prozent. Berufliche Gründe oder ein geplanter Urlaub sind aus ärztlicher Sicht keine nachvollziehbaren Gründe für eine Verschiebung.“

Auch der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek hatte gestern nach der Konferenz der Gesundheitsminister erklärt: „Man muss sich aber bewusst machen: Je länger der Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung, desto höher die nachgewiesene Wirkung.“

Impf-Telefon jetzt auch für über-60-jährige Münchner*innen

Das Impf-Telefon der Stadt München zur Registrierung im bayerischen Impfportal BayIMCO steht ab sofort auch allen über-60-jährigen Münchner*innen ohne eigenen Online-Zugang zur Verfügung. Sie können sich unter der Telefonnummer 089/90429-2222 täglich von 8 bis 18 Uhr im Impfportal registrieren lassen.

Sobald der Algorithmus des Registrierungsportals sie als impfberechtigt auswählt, erhalten sie per Brief eine Termineinladung und können dann über das Impf-Telefon ihren Termin vereinbaren, jedoch erst nach dieser schriftlichen Aufforderung. Bislang war das Impf-Telefon für Münchner*innen über 70 Jahre reserviert. Impfwillige mit eigenem Online-Zugang registrieren sich zunächst im Impfportal unter www.impfzentren.bayern. Sobald das Impfzentrum Termine freischaltet, generiert das Impfportal aus den registrierten Personen automatisiert eine Reihenfolge nach Impf-Priorisierung und versendet dieser Reihenfolge entsprechend eine Aufforderung zur Terminvereinbarung.

Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek ruft alle Münchnerinnen und Münchner auf, sich schnellstmöglich im bayerischen Impfportal BayIMCO registrieren zu lassen: „Die Landeshauptstadt München setzt alles daran, die Bevölkerung durch eine Impfung vor dem Corona-Virus zu schützen. Inzwischen werden bereits die Personen aus der 3. Prioritätsgruppe im Impfzentrum Riem geimpft. Deshalb appelliere ich dringend an alle Impfberechtigten: Registrieren Sie sich bei BayIMCO und vereinbaren Sie, sobald Sie eine Einladung bekommen, einen Termin. Wenn Sie beim Hausarzt geimpft werden, löschen Sie bitte Ihre Registrierung bei BayIMCO, damit die Daten der Impfberechtigten aktuell bleiben.“

Welche Erleichterungen gibt es für vollständig Geimpfte?

Seit dem 28.4.2021 sind vollständig geimpfte Personen im Rahmen der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ab Tag 15 nach der abschließenden Impfung negativ getesteten Personen gleichgestellt. Ausnahmen können für vulnerable Gruppen gemacht werden.

So können vollständig geimpfte Personen etwa auch bei einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 100 und 150 ohne Vorlage eines aktuellen negativen Testergebnisses das Terminshopping nach dem Prinzip "Click and Meet" wahrnehmen. Gleiches gilt für die Nutzung von Dienstleistungen wie etwa Friseurbesuche.

Ab dem 6.5.2021:

Vollständig Geimpfte und Genesene stehen ab dem 6.5.2021 in vollem Umfang negativ getesteten Personen gleich. Die vom Bund für Geimpfte und Genesene angedachten Erleichterungen von Geboten und Verboten insbesondere im Bereich der Zusammenkünfte, der allgemeinen Kontaktbeschränkung, der Ausgangssperre, der Quarantänepflichten und des Sports werden dann umgesetzt.

Die besonderen Schutzmaßnahmen zugunsten vulnerabler Gruppen (Alten- und Pflegeheime etc.) bleiben unberührt.

Zweitimpfungen für mit AstraZeneca Erstgeimpfte: Aktuelle Infos

Derzeit stehen im Impfzentrum die Zweitimpfungen für Personen an, die ihre Erstimpfung mit AstraZeneca erhalten hatten. Dabei gilt: Die schon bei der Erstimpfung vereinbarten Termine für die Zweitimpfung bleiben bestehen. Es gibt keine Terminverschiebung, unabhängig davon, mit welchem Impfstoff die Zweitimpfung sattfindet. Für Personen unter 60 Jahre, die ihre 1. Impfung mit AstraZeneca erhalten haben, wird die 2. Impfung gemäß der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) mit einem mRNA-Impfstoff (BioNTech oder Moderna) durchgeführt.

Es besteht aber auch die Möglichkeit für Personen unter 60 Jahren, die 2. Impfung im Impfzentrum auf ausdrücklichen persönlichen Wunsch und nach ausführlicher Aufklärung mit AstraZeneca zu erhalten. Welcher Impfstoff gewünscht wird, kann beim Check-In angeben werden. Dort erhält man auch alle notwendigen Unterlagen und wird zum richtigen Impfstoff-Bereich geleitet. Nach erfolgter Impfung dokumentiert das Impfpersonal im Impfpass, welcher Impfstoff verimpft wurde.

Personen, die 60 Jahre und älter sind und bei denen die 1. Impfung mit AstraZeneca durchgeführt wurde, erhalten auch die 2. Impfung mit Astra-Zeneca.

Impfungen in den Alten- und Service-Zentren

Corona-Impfung, Foto: Michael Nagy/Presseamt
Foto: Michael Nagy/Presseamt Erstimpfung wohnortnah im ASZ Altstadt

Für Seniorinnen und Senioren besteht die Möglichkeit, sich für eine wohnortnahe Impfung bei ihrem Alten- und Service-Zentren (ASZ) vor Ort anzumelden.

Immobile Personen werden gebeten, sich für eine Impfung mit ihrem behandelnden Hausarzt in Verbindung zu setzen. Seit Anfang April haben auch die Hausärzte die Möglichkeit, ihre Patient*innen selbst zu impfen.

Impfungen für Schul- und Kitapersonal

Die Impfaktion am ISAR Klinikum für Personal aus Grund-, Förder- und Sonderschulen sowie Kindertagesstätten und Kindertagespflege ist zwar beendet – doch diejenigen, die dort ihre 1. Impfung erhalten haben, bekommen dort auch wie vorgesehen die 2. Impfung. Die vereinbarten Termine und der Impf-Ort bleiben somit wie gebucht bestehen.

Unter 60-Jährige, die mit AstraZeneca geimpft wurden, können beim Zweittermin wählen, ob sie bei der zweiten Dosis mit Biontech oder - nach einem Aufklärungsgespräch - erneut mit AstraZeneca geimpft werden möchten.

Wie funktioniert die Impfung gegen das Coronavirus?

Corona-Impfung, Foto: Michael Nagy/Presseamt München
Foto: Michael Nagy/Presseamt München

In der Corona-Impfverordnung der Bundesregierung ist festgelegt, welche Personengruppen sich zuerst impfen lassen können, da zunächst nicht genug Impfstoff für alle Bürger zur Verfügung steht. Die Impfung ist selbstverständlich freiwillig.

Wie kann man einen Termin zur Corona-Impfung in München machen?

Wichtig ist zu wissen: Eine Impfung ist nur mit Terminvereinbarung möglich

Dafür gibt es ein Online-Portal des Impfzentrums Bayern, auf dem man sich registrieren kann und dann kontaktiert wird, wenn man für die Impfung an der Reihe ist.

Die Stadt hat unter 089 90429-2222 ein Impf-Telefon eingerichtet. Dort können sich vor allem Münchnerinnen und Münchner über 70 Jahre sowie alle anderen Personen der Priorisierungsgruppe 2, die über keinen eigenen Internetzugang verfügen, telefonisch im Impfportal registrieren lassen. Die Hotline ist täglich von 8 bis 18 Uhr erreichbar.

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Wie läuft eine Corona-Impfung in der Regel ab?

  • Bei der Anmeldung im Impfzentrum werden vom medizinischen Personal die Daten abgeglichen, der Impfwillige muss einen Aufklärungsbogen ausfüllen
  • Anschließend folgt ein Gespräch mit einem Arzt über die medizinische Vorgeschichte, in dem der Impfwillige zudem umfassend über die Corona-Impfung informiert wird
  • Nach Unterzeichnung der Einverständniserklärung erfolgt die Impfung
  • Anschließend bleibt der Geimpfte zur Sicherheit noch eine halbe Stunde im Beobachtungsraum und kann dann wieder nach Hause
  • Für umfänglichen Schutz müssen zwei Impfungen verabreicht werden. Der zeitliche Abstand zur zweiten Impfung ist abhängig vom verwendeten Impfstoff.

Mehr zur Corona-Impfung und welche Unterlagen man mitbringen muss, ist auf diesem Infoblatt des Bundesministeriums für Gesundheit zusammengestellt

Ist die Corona-Impfung kostenpflichtig?

Nein, die Kosten für die Corona-Impfung übernimmt der Bund.

Was muss man zum Impfzentrum München in der Messe Riem wissen?

Reiter und Zurek im Impfzentrum München, Foto: Michael Nagy/Presseamt München
Foto: Michael Nagy/Presseamt München OB Reiter und Gesundheitsreferentin Zurek bei der Besichtigung des Impfzentrums München

Das Impfzentrum München befindet sich in der Messe Riem. Die Impfung erfolgt im Impfzentrum in der Neuen Messe München (Paul-Henri-Spaak-Straße, 81829 München) in der Messehalle C3 (Eingang Nord - Tor 17).

Eine Anreise zur Neuen Messe ist möglich mit:

  • Öffentlichen Verkehrsmitteln: U-Bahn Linie U2, Haltestelle Messestadt West. Von dort ist ein Bus-Shuttle zum Impfzentrum eingerichtet
  • Mit dem Auto: Autobahn A94, Anschlussstelle 5 „München-Riem“, Zufahrt über Tor 17

Auf der Seite des Robert Koch Instituts gibt es ein aktuelles Monitoring mit den derzeitigen Impfquoten

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