Einkaufen auf dem Elisabethmarkt: Sommergemüse, Obst und Streetfood

Sommer auf dem Elisabethmarkt, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher

Der Sommer im Einkaufskorb: Diese Vielfalt gibt's am Elisabethmarkt

Tomaten in allen Farben, Auberginen, Salate frisch vom Feld, Paprika, Kirschen, Himbeeren, Johannisbeeren, Melonen und vieles mehr – der Marktsommer ist da! Jetzt gibt es jede Menge regionale Lebensmittel. Fürs Picknick, die Brotzeit oder zum gesunden Kochen, denn natürlich gibt's auch Fisch, Fleisch und Milchprodukte. Schönen Sommer!

Im Auftrag der Markthallen München

Dieser Beitrag über den Elisabethmarkt, ein städtisches Markt-Angebot, ist von den Markthallen München beauftragt, einem dem Kommunalreferat zugeordneten kommunalen Eigenbetrieb. Die Inhalte wurden zwischen den Markthallen München und muenchen.de, dem offiziellen Stadtportal, abgestimmt.

Erstmal ein Kaffee vom Standl 20

Kaffee vom Standl 20 auf dem Elisabethmarkt, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher

Endlich kann man seinen Kaffee am Standl 20 wieder im Glas oder der Tasse trinken – die Schwabinger sagen, hier gäb's die vielleicht beste Röstung des Viertels. Latte Macchiato, Espresso, Cappuccino, Flat White oder schwarz, sie schmecken alle gut und machen wach. Man checkt unkompliziert per App und Smartphone ein und kann das Markttreiben entspannt im Sitzen oder am Stehtisch genießen. Wer möchte, kauft die Bohnen für daheim – die meisten sind „Single Origin“, das bedeutet, sie kommen von einer einzigen Kaffeefarm. Außerdem: unverschämt zimtig-leckere Franzbrötchen!

Video: Der Sommer auf dem Elisabethmarkt

Heimisches Gemüse in großer Vielfalt: Tomaten, Salate, Paprika und mehr

Tomaten auf dem Elisabethmarkt, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher

Im Sommer gibt's auf dem Markt kaum Lagerware – das Gemüse kommt frisch vom Feld. Unter anderem Blumenkohl, Bohnen, Brokkoli, Fenchel, Gurken, Kohlrabi, Karotten, Lauch, Radieschen, Rhabarber, Rote Bete und Rotkohl, Sellerie und Spinat, Kohl vom Wirsing bis zum Spitzkohl, Zwiebeln und Zucchini. Aus dem geschützten Anbau oder dem unbeheizten Gewächshaus gibt es regionale Tomaten in allen möglichen Farben und Formen. Auf dem Elisabethmarkt bieten mehrere Gemüsehändler eine riesige Auswahl: Helmut Breu, Karl Huczala und der Obergrashof von Luigi del Prato. 

Vitaminreiches Obst aus der Region

Obst vom Elisabethmarkt, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher

Was wären die Sommermonate ohne Obst und Beeren? Die Erdbeerzeit ist so gut wie vorbei, dafür gibt es jetzt aus der Region: Süße Aprikosen, Blaubeeren, Himbeeren, rote und schwarze Johannisbeeren, süße oder saure Kirschen, Mirabellen, Pfirsiche und Stachelbeeren. Und natürlich: Sommeräpfel, Bananen und Südfrüchte. Ob für einen Obstsalat zum Müsli oder als Nachspeise, zum Eis oder als Smoothie, bei den Obsthändlern am Elisabethplatz bekommt ihr die ganze Vielfalt.

Sommerzeit ist Salat-Saison

Salat vom Elisabethmarkt, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher

Bataviasalat, in dessen gekräuselten Blättern sich eine leckere Salatsauce besonders gut macht, Eisbergsalat, Endivien, zarter Feldsalat und kräftier Rucola, Eichblattsalat, grüner und roter Kopfsalat, Lollo Rosso und Radicchio – am liebsten würde man sie alle nehmen. Der Gesundheit schadet es sicher nicht, und die Sommersalate lassen sich prima mit den letzten Erdbeeren oder dem säuerlichen Rhabarber kombinieren. Fragt einfach den Gemüsehändler Eures Vertrauens, was er empfiehlt.

Käse und Brot vom Elisabethmarkt

Käse vom Elisabethmarkt, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher

Bio-Käse hat immer Saison – aber es gibt auch „Sommerkäse“. Vor allem die mediterranen Sorten wie Ricotta, Manchego, Feta oder Mozzarella di Bufala sind in den warmen Monaten besonders gut – und passen natürlich hervorragend zum Picknick, zur Brotzeit und in den Couscoussalat. Auf dem Elisabethmarkt findet Ihr Käse im Chalet du fromage und in der Biokäsemanufaktur. Auch die Casa Sarda hat unter anderem (italienischen) Käse im Angebot. Und wenn ihr schon mal da seid: Probiert mal das leckere Brot der Biokäsemanufaktur. Dort gibt's außer Milchprodukten übrigens auch Feinkost, Wein – und pflanzliche Milch.

Streetfood, Franzbrötchen, Leberkassemmeln: Mittagessen auf dem Markt

Mittagessen auf dem Elisabethmarkt, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher

Hunger? Und gerade in Schwabing unterwegs? Für die Mittagspause eignet sich der Elisabethmarkt hervorragend. Ein bisschen Schlange stehen muss man bei Fizzy Bubele Streetfood meistens schon, aber erstens ist das auf dem Markt sehr unterhaltsam, weil es viel zu sehen gibt, und zweitens lohnt es sich für die israelischen Spezialitäten wie Falafel, Hummus, Tahini oder die leckeren Sandwiches. Wer eher auf die klassische Leberkassemmel steht, wird bei den beiden Metzgern Sageder und Weil glücklich und bekommt erstklassige Qualität. Auch die Biokäsemanufaktur bietet Gesundes für den leichten Lunch an, und wer etwas Süßes will, dem sei nochmals das Franzbrötchen vom Standl 20 ans Herz gelegt. 

Frische Säfte und Obstsalat aus der VitalBar

VitalBar auf dem Elisabethmarkt, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher

Die Schwabinger VitalBar ist ein Ableger des Obst- und Gemüsehändlers Karl Huczala, dessen Eltern schon vor 40 Jahren ihren Stand auf dem Elisabethmarkt eröffneten. Irgendwann kam Huczala auf die Idee, das übrige Obst und Gemüse nicht wegzuwerfen, sondern zu Säften und Smoothies zu verarbeiten. Daraus entstand die VitalBar, in der natürlich nur erstklassiges, frisches Gemüse und Obst verwendet wird. 

Zum Grillen: Fleisch aus kontrollierter Herkunft, frischer Fisch

Frisches zum Grillen vom Elisabethmarkt, Foto: Anette Göttlicher, Markus Spiske
Foto: Anette Göttlicher, Markus Spiske

Was wäre ein Sommer ohne Grillen? Noch mehr Spaß macht es, wenn man gutes Fleisch brutzelt. Das kostet zwar ein bisschen mehr als beim Discounter, aber der Geschmacksunterschied ist es wert. Ob Kaskrainer, Nürnberger Rostbratwürstchen, die klassische weiße oder rote Grillwurst, Geflügel oder ein saftiges Steak – bei den Elisabethmarkt-Metzgereien Weil, Sageder und Herrmannsdorfer gibt es alles in bester Qualität, vieles bio, und immer wird auf die Herkunft und die gute Aufzucht der Tiere geachtet. Wer gerne Fisch auf den Grill legt: Bei Theo Willinger auf der Rückseite des Markts bekommt ihr in frisch, inklusive fachkundiger Beratung.

Das Hygienekonzept der Münchner Märkte

Maskenpflicht, Abstandsregeln und weitere Sicherheitsmaßnahmen: Hier geht's zum Schutz- und Hygienekonzept der Markthallen München (MHM) »»

Weitere Märkte und mehr Infos

X

CORONAVIRUS: DIE AUSWIRKUNGEN AUF MÜNCHEN

Alle Infos
Top