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Videos zu 50 Jahre Olympia: So haben die Olympischen Spiele München geprägt

, Foto: Baureferat München
Foto: Baureferat München Der Bau der U-Bahn (hier am Marienplatz) wurde durch die Olympischen Spiele angestoßen

Im Video: Wie die Spiele 1972 München verändert haben

Die Olympischen Spiele 1972 haben München grundlegend verändert: Das sympathische Millionendorf wurde zur Weltmetropole – und die olympischen Bauten prägen das Stadtbild bis heute. In unseren Videos blicken wir auf diese Entwicklungen noch einmal zurück:

Im Auftrag des Referats für Arbeit und Wirtschaft

Die folgenden Video-Beiträge über die Olympischen Spiele 1972 in München und ihre Bedeutung für die Landeshauptstadt sind vom Referat für Arbeit und Wirtschaft (RAW) beauftragt. Die Beiträge wurden zwischen dem RAW und dem offiziellen Stadtportal muenchen.de abgestimmt.  

München '72 – wie aus dem Millionendorf dank Olympia eine Weltmetropole wurde

München war in den 1960ern ein nettes, für manche leicht verschlafenes „Millionendorf“. Doch das änderte sich rasant, als die Stadt den Zuschlag für die Olympischen Spiele 1972 bekam. Denn hierfür wurden nicht nur die Sportstätten gebaut, in atemberaubender Geschwindigkeit wurden weitere Infrastrukturprojekte angeschoben, allen voran die U-Bahn und der Mittlere Ring.

„Die U-Bahn ist bis zum heutigen Tage die Ader in München, ohne die der Münchner Verkehr überhaupt nicht vorstellbar wäre“, sagt Clemens Baumgärtner, Referent für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München, in unserem Video. „Der Mittlere Ring – um die Stadt gezogen – ist eine Verkehrsader für den LKW-Zulieferverkehr und für den PKW-Verkehr, ohne den wir in München mit Sicherheit keine Entwicklung hätten, wie wir sie jetzt sehen.“

Der Olympiapark ist die „grüne Lunge“ des Münchner Nordens, zudem ein wichtiger Ort für große Events, aber auch für Freizeit und sportliche Betätigung. Und das Olympische Dorf gilt nach wie vor als weltweites Vorbild, wie man durch Bauten für die Spiele nachhaltigen Wohnraum schaffen kann. „Die Weltmetropole, die wir 1972 geworden sind, haben wir ausschließlich Olympia zu verdanken und diese 50 Jahre wollen wir jetzt feiern“, so Baumgärtner.

München 1972-2022: So prägt Olympia die Stadt noch immer

Das Münchner Stadtbild ohne die olympischen Sportstätten mit ihrer einzigartigen Zeltdach-Konstruktion ist heute nicht mehr vorstellbar. Längst sind die Bauten zu Münchner Wahrzeichen geworden, deren Besuch bei keinem Kurztrip in die Stadt fehlen darf. Dabei vergisst man heute, wie gewagt diese Konstruktion damals Ende der 1960er, Anfang der 1970er war, doch auch 50 Jahre später zeigt der nach wie vor moderne Look der Bauwerke, dass man damals richtig entschieden hatte.

In die Geschichte eingegangen ist darüber hinaus das fast schon revolutionäre Grafikdesign mit heiteren Farben für die Spiele 1972, das von Otl Aicher stammt. Seine Piktogramme genießen längst Kultstatus. Den Schlusspunkt für Olympia 1972 setzte damals der riesige illuminierte Regenbogen des Künstlers Otto Piene. Ein Zeichen für Weltoffenheit und Toleranz – Werte, denen München bis heute verbunden ist.

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