1 Bewertung zu Wohngemeinschaft Hestia

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  • von Ingeborg Hoffmann am 16.07.2026 11:16
    Mein Mann sollte Anfang Mai 2026 in die Hestia-Wohngemeinschaft einziehen. Bereits einige Tage vorher hatte ich alle benötigten Dinge dorthin gebracht: ein fast neues Pflegebett mit Spezialmatratze und Bettzeug, einen hochwertigen Carbon-Rollator (nur zweimal benutzt), einen speziell angefertigten Esszimmerstuhl mit Armlehnen und Rollen, einen neuen Beistelltisch, drei große Pakete Hartmann-Windelhosen, mehrere Hundert Einmalwaschlappen, Kleidung, eine elektrische Zahnbürste und viele weitere persönliche Gegenstände – insgesamt im Wert von rund 3.500 Euro. Einen Tag vor dem geplanten Einzug verschlechterte sich der Zustand meines Mannes dramatisch. Am 4. Mai informierte ich Hestia telefonisch, dass er leider nicht mehr einziehen könne. Am 5. Mai verstarb mein Mann. In diesem Telefonat erklärte ich, dass Hestia alle bereits gelieferten Gegenstände behalten könne. Die Antwort lautete lediglich: „Muss ich erst mal anschauen.“ Seitdem habe ich nie wieder etwas gehört. Auch mein persönlicher Brief an die Inhaberin, in dem ich meine Enttäuschung über das völlige Ausbleiben einer Reaktion zum Ausdruck brachte, blieb unbeantwortet. Was mich besonders verletzt hat, war nicht der materielle Verlust. Es war das völlige Fehlen einer menschlichen Reaktion. Kein Anruf, kein Dankeschön, keine kurze Beileidsbekundung und nicht einmal eine Antwort auf meinen Brief. Deshalb kann ich die Aussagen auf der Website, wonach Menschlichkeit, Herz, Empathie und ein offenes Ohr im Mittelpunkt stehen, leider nicht mit meiner eigenen Erfahrung in Einklang bringen. Dies ist meine persönliche Erfahrung mit Hestia. Jeder mag sich selbst ein Bild machen.